Traunstein übernimmt mit Solarleuchten Vorreiterrolle
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Traunstein übernimmt mit den photinus Solarleuchten die Vorreiterrolle im Chiemgau
Die Stadt Traunstein ist beim Energiesparen wieder einmal ganz vorne dabei – diesmal mit dem autarken, solaren Straßenlicht von Photinus. 16 netzunabhängige Straßenleuchten wurden am Empfinger Hohlweg und dem Schaumaier Sportgelände installiert. Das Projekt wurde zusammen mit den Stadtwerken TS realisiert und ist eines der ersten in der Region.
Sehr vorbildlich geht die Stadt Traunstein wieder einmal voran, was die Verwendung erneuerbarer Energien anbelangt. Bürgermeister Christian Kegel bezeichnete das neue netzunabhängige Beleuchtungssystem gerade im Außenbereich als ideal, da man keine Kabel mehr verlegen muss und auch keine Stromkosten mehr hat, hierdurch amortisieren sich die Leuchten relativ zeitnah. „Die neuen Leuchten am Sportgelände tragen weitgehend zur Sicherheit der Bürger, Kinder und Sportler bei“, betonte er. Es sei für Traunstein ein Vorzeigeprojet. Bewähre sich das System, könne es auch an anderen Stellen Verwendung finden.
photinus Partner - HL Lichttechnik
Die Technik der aron grande Solarleuchten ist speziell für schneereiche Regionen konzipiert worden. Der Solarturm mit senkrecht angeordneten Solarzellen speist tagsüber auf 360 Grad ein. Schnee und Schmutz kann auf den Zellen nicht liegen bleiben, somit ist eine optimale Einspeisung zu jeder Jahreszeit gewährleistet. Johann Lichtl, Geschäftsführer der HL Lichttechnik, der als Partner von photinus agiert, hob das „Grundrecht auf Licht“ hervor. Es sorge für komfortables und sicheres Leben. Solarlicht sei zudem ökologisch und ökonomisch. „ErneuerbareEnergien“, so Lichtl, „haben nur eine Chance, wenn sie ökonomisch sind.“ Er betonte die minimalen Eingriffe in die Umwelt, wenn solares Licht verwendet werde. Es sei flexibel einsetzbar und schnell verfügbar, höchsteffizient auf kleiner Fläche und biete hohe Versorgungssicherheit. Wir sehen uns nicht im Wettbewerb mit den Energieversorgern.“ Moderne, also erneuerbare Energie, gab sich Lichtl überzeugt, habe nur eine Chance, wenn sie auch wirtschaftlich sind.